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CHIROTHERAPIE.

Akupunktur in der Hausarztpraxis

Was ist Chirotherapie?

Die Chirotherapie oder auch Manuelle Medizin bezeichnet die Lehre der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Funktionsstörungen an den Gelenken. Der Begriff bedeutet übersetzt: Therapie mit den Händen. Das Behandlungsprinzip kannten in vereinfachter Form schon die alten Ägypter vor über 5000 Jahren, die Inder und die Griechen.

Grundlage der Untersuchung und Behandlung ist eine Analyse der funktionellen Störungen an der Wirbelsäule oder jedem anderen Gelenk. Die „Behandlung durch die Hand“ ist das Erfühlen und die Überprüfung der Gelenkfunktion sowie der Gelenkstellung. Der Untersucher bekommt so die benötigte Information über den Bewegungsspielraum eines Gelenkes und das Federn am Ende der Bewegung. Die eigentliche Behandlung erfolgt im Anschluss entweder manipulativ durch einen Impuls auf das Gelenk, oder mobilisierend durch Zug, Schütteln oder durch wiederholte Dehnung. Die Funktionsstörung wird so beseitigt oder verbessert und das Schmerzempfinden aufgehoben oder zumindest positiv beeinflusst.

So alt wie die Chirotherapie selbst sind allerdings auch die Gerüchte und Ängste, die Menschen mit dieser Therapieform verbinden wie: „Ausleiern der Gelenke“, „Rückenmarksverletzung“, „Knochenbrechen“, Auslösen von Bandscheibenvorfällen. Oft sind Unkenntnis und falsche Informationen die Ursache hierfür.

Um die Chirotherapie anwenden zu dürfen muss der Therapeut eine fundierte Ausbildung durchlaufen, in der er sich die Fertigkeiten in entsprechenden Schulen und Universitäten aneignet. Erst nach umfassendem Curriculum und bestandener Prüfung (in der Schule und vor der Ärztekammer) erhält man diese Zusatzbezeichnung.